96. Jour Fixe

der Stiftung ex oriente – Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland
am Freitag, den 09. Januar 2015, um 19:30 Uhr
Ort: Hofstatt 1 (Färbergraben 16), 4. Stock, 80331 München
c/o P+P Kanzlei Pöllath + Partners

Die Instrumente der chinesischen Volksmusik

Die Musik (Yinyue 音乐) wird in China als etwas Positives, Glück Bringendes (Freude – Kuàilè 快乐) gesehen. Dies erkennt man an dem jeweils gleichen zweiten Zeichen der Wörter. Auch Konfuzius sah in der Musik ein Instrument, mit dem man Harmonie erlangt.

Die Instrumentalmusik wird in China auf Soloinstrumenten oder in kleineren Ensembles aus Saiteninstrumenten, Flöten, Zimbeln, Gongs und Trommeln gespielt. Die Musikinstrumente werden nach dem zu ihrer Herstellungverwendeten Material in acht Klassen (八音 „acht Klänge“) eingeteilt. Man spricht von Seiden-, Bambus-, Holz-, Stein-, Metall-, Ton-, Kürbis- und Tierhautinstrumenten.

Am Vortragsabend wird Frau XU dem Publikum einen Überblick über diese chinesischen Instrumente verschaffen. Außerdem wird es zu vier verschiedenen Arten eine Live Aufführung geben.

Prims Studio wollte anfangs nur etwas „Anderes“ machen. Die Musiker haben alle unterschiedliche Erfahrungen, unterschiedliche kulturelle Hintergründe, und so die Möglichkeit, ihre unterschiedlichen Ideen zu verschmelzen.

Sie besitzen einen professionellen Hintergrund in der abendländischen Musik und eine emotionale ethnische Verbundenheit mit der orientalischen Kultur. Zum Beispiel werden westliche Instrumente in traditionellen chinesischen Musikstücken wie „Mo Li Hua (Die Jasminblüte)“ oder „Sai Ma (Das Pferderennen)“ verwendet, und orientalische Gefühle werden in westliche Klassiker wie „Libertango“ und „Tico Tico“ integriert. Die Werke im Sinne der Fusion von chinesischen und westlichen Musikstilen entstehen auf natürliche Weise.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

94. Jour Fixe

der Stiftung ex oriente – Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland
am Freitag, den 14. November 2014, um 19:30 Uhr
Ort: Hofstatt 1 (Färbergraben 16), 4. Stock, 80331 München
c/o P+P Kanzlei Pöllath + Partners

Bayerische Schulleiter

in Peking, Shanghai und Hangzhou

„Wie wurde die Region Shanghai Pisa-Sieger?“, „Schüleraustausch mit China über 9.000 km hinweg?“ – Auf diese Fragen suchten nun schon drei Delegationen bayerischer Schulleiter Antworten im Rahmen einer Fortbildungsreise in den Osten Chinas. Sie erlebten in chinesischen Grund- und Mittelschulen Klassen mit 60 disziplinierten Schülern und Englisch-Unterricht nach derselben modernen Fremdsprachendidaktik wie in bayerischen Schulen. Welche bildungspolitischen Fragestellungen und aktuellen Entwicklungen die chinesischen Schulleiter bewegen, lernten die Bayern bei den Deutsch-Chinesischen Schulleitersymposien kennen. So kamen die deutschen und die chinesischen Schulmanagement-Experten in einen intensiven Dialog.

Zielsetzung dieser Fortbildungsreisen ist, das Interesse bayerischer Schulleiter an der chinesischen Kultur anzubahnen und die Bereitschaft zu fördern, ihre Schüler auf die aktuellen und künftigen Entwicklungen vorzubereiten. Zurück an ihren eigenen Schulen nehmen die Schulleiter meist langfristig das Ziel ins Visier, Chinesisch-Unterricht an der Schule einzurichten und so den Grundstein für einen Austausch mit China zu legen.

Die Fortbildungsreisen werden von der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen initiiert, mit Unterstützung des Konfuzius-Instituts München organisiert und durchgeführt und in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung München/Shanghai gestaltet. Hanban/Confucius Institute Headquarters finanziert den Aufenthalt in China.

Institutsdirektorin Katharina Schlamp hat diese etwas andere Schulleiterfortbildung ins Leben gerufen. Sie ist Leiterin der Führungsabteilung an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen, Stellvertreterin des Direktors und mit der Fortbildung der bayerischen Schulleiter betraut. Sie wird an diesem Abend mit ihrer Präsentation die Gäste an den Eindrücken und Erfahrungen in Chinas Schulen teilhaben lassen.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

93. Jour Fixe

der Stiftung ex oriente-Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

am Freitag, den 10. Oktober 2014, um 19:30 Uhr

Ort:  Hofstatt 1 (Färbergraben 16), 5. Stock, 80331 München

c/o P+P Kanzlei Pöllath + Partners

Das Steppenkind: Vortrag von Sibylle May

 

Die Mongolei – bis heute geprägt durch die Kultur der Nomaden, eine Kultur, in deren Mittelpunkt das Leben mit und durch die Natur steht. Und es ist ein hartes Leben, bestimmt durch das raue Klima, die karge Vegetation und durch die ewige Suche nach neuen Weideflächen und Wasser für die Herden.

Der Druck ist groß, das Nomadenleben aufzugeben. Die Menschen sehnen sich nach dem »westlichen Wohlstand« und träumen von einem bequemen und sicheren Leben in der Stadt. Doch dort warten Arbeitslosigkeit und soziale Verwahrlosung. Die Chancen für eine mittellose Nomadenfamilie, in der Stadt ein Auskommen zu finden, sind schlecht.

Auch wenn das Nomadenleben mitunter hart ist, führen die meisten Nomadenfamilien ein erfülltes Leben, geprägt durch menschliche Wärme, Gastfreundschaft und Würde der Alten. Ihre Kinder gehen während der langen mongolischen Winter in die Schule, aber im Frühling, wenn die Arbeitskraft der Kinder benötigt wird, helfen sie ihren Eltern, und müssen manchmal hart arbeiten. Den meisten bleibt aber noch viel Zeit zum Spielen.

Das Projekt Steppenkind fördert Nomadenkinder in Khaliun Sum/Gobi-Altai-Distrikt im Westen der Mongolei in ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung. Die Kinder werden auch mit praktischen Hilfen, warmer Kleidung, Schulmaterial, Ergänzung der Schulspeisung und anderem unterstützt.

Inzwischen hat das Berufstraining für Jugendliche begonnen. In der Lehrwerkstatt zur Reparatur von Motorrädern werden seit Juni 2014 zehn Jugendliche ausgebildet.

Die  großzügige Spende der Stiftung „Ein Herz für Kinder“ ermöglichte uns zu unserer großen Freude, die lebenswichtige Versorgung der Kinder mit sauberem Wasser voranzubringen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse:  www.steppenkind.de

Sibylle May hat mit einer Freundin 2010 die Initiative gegründet, nachdem sie seit mehr als 10 Jahren jährlich mit dem Zelt durch die Mongolei gereist ist und dabei immer wieder Kontakt zu Nomadenfamilien hatte.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Beijing – Tai’an – Shanghai, das Chinese Bridge Summercamp 2014

Am 12. September 2014 veranstaltete die Stiftung ex oriente zum 92. Mal wieder das Jour Fixe nach der alljährlichen Sommerpause. Thema des Abends war ein Bericht über das diesjährige Summercamp, mit zahlreichen Fotos, die sowohl die Jugendlichen, als auch ihre Eltern begeisterten.

Jedes Jahr findet das Summercamp durch die Finanzierung der Zentrale der Konfuzius Institute statt, das vielen jungen Leuten im Alter von 15 bis 19 Jahren ihre erste Reise nach China ermöglicht. Unter der Begleitung der erfahrenen Betreuer Adam Langer und Marco Gäbler flogen 27 Jugendliche für zwei Wochen nach Beijing, Tai’an und Shanghai.

Dort erhielten sie nicht nur Chinesischunterricht, sondern bestiegen auch den Berg Taishan, der zugleich dem Weltkultur- als auch dem Weltnaturerbe angehört. Außerdem besuchte jeder Schüler einen Austauschpartner, mit dem er oder sie einen ganzen Tag verbrachte, um mehr über das Leben in China zu erfahren. Viele chinesische Familien nahmen ihren Gast zu Ausflügen mit, gingen mit ihnen essen oder kochten gemeinsam typisch chinesische Gerichte. Des Weiteren standen noch Einkaufen, Museumsbesuche, Besichtigungen bekannter chinesischer Denkmäler und Plätze, der Besuch von verschiedenen kulturellen Aufführungen (z.B. traditionelles Schattenspiel, historische Ereignisse in moderner Darstellung etc.) und vieles andere auf dem Programm.

慕尼黑孔院2014年汉语桥青少年赴华夏令营报告会会场 DSC04630 DSC04632

Das Interesse von vielen, die noch nie dabei gewesen waren, wurde jetzt geweckt. Und die Teilnehmer gewannen einen bleibenden Eindruck von China, der von ihren Vorstellungen aus den nicht selten negativen Berichten der Medien abwich. Auch erkundigten sich einige Jugendliche über die Möglichkeit in China zu studieren, da nun ihre Begeisterung für das Reich der Mitte entflammt war, und ihnen diese zwei Wochen nicht reichten. So informierten sie sich über Stipendien, die das Konfuzius Institut vergibt, um in China auf die Universität zu gehen.

Alle Beteiligten hielten ihre Erinnerungen in einem Tagebuch schriftlich fest. Dieses wurde heute jedem als Geschenk von den Betreuern überreicht. Manche fanden nicht nur in China, sondern auch untereinander Freunde fürs Leben. Und es wurden sogar bereits Termine für das nächste Treffen ausgemacht.

der Stiftung ex oriente – Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

am Freitag, den 12. September 2014, um 19:30 Uhr

Ort: Hofstatt 1 (Färbergraben 16), 5. Stock, 80331 München c/o P+P Kanzlei Pöllath + Partners

Chinese Bridge Summer Camp 2014 :

Beijing/Tai’an/ Shanghai

 Ein Abenteuerbericht von Nudelsuppen, Tintenfischen, geheimnisvollen Plätzen und dem Kennenlernen.

„Wenn Freunde aus der Ferne kommen, ist das etwa kein Anlass zur Freude?“ 孔子 Konfuzius

27 Schülerinnen und Schüler aus München und Bayern erlebten in den Sommerferien ein Abenteuer der ganz besonderen Art. Sie reisten mit anderen Schülergruppen aus Deutsch- land für zwei Wochen quer durch China. Bereits zum sechsten Mal führte das Konfuzius- Institut München diese von Hanban/Confucius Institute Headquarters subventionierte und organisierte Bildungs- und Kulturreise für Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren durch. Das Chinese Bridge Summer Camp ist mehr als nur eine Jugendreise. Die Jugendlichen sammeln dabei interkulturelle Erfahrungen, erleben die fremde Kultur direkt und authentisch.

Das Abenteuer startete am 8. August am Münchner Flughafen. Von hier aus flog die Gruppe gemeinsam nach Beijing. Die Reise ging weiter durch die Provinz Shandong bis in die Küs- tenmetropole Shanghai. Die Schülerinnen und Schüler erleben hautnah die Kultur des tradi- tionellen und modernen Chinas: die Verbotene Stadt in Beijing, die Große Mauer, eine Wo- che Sprachkurs in Tai’an, Workshops (Kalligrafie, Tai-Chi, Kampfkunst, Musik), Ausflüge und Begegnungen mit chinesischen Schülern ließen keine Langeweile aufkommen.

 

Marco Gäbler (Sozialpädagoge B.A.) und Adam Langer (Student an der LMU/Stipendiat Konfuzius-Institut München) haben das Summer Camp 2014 als Teamleiter vorbereitet und be- gleitet. Zusammen mit einigen Schülerinnen und Schülern berichtet Marco Gäbler in Bild und Ton von dieser außergewöhnlichen Reise.

Lilian Kang eröffnet den Abend mit einem trad. Stück auf der chinesischen Zither „Guzheng“.

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91. Jour Fixe

der Stiftung ex oriente,

Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

am Freitag, den 11. Juli 2014, um 19:30 Uhr

Ort:  Hofstatt 1 (Färbergraben 16), 5. Stock, 80331 München

c/o P+P, Pöllath and Partners

Dunhuang – eine Oasenstadt an der Seidenstraße und ihre Kunstschätze

Vortrag von Prof. Dr. Karl-Heinz-Pohl, Universität Trier

 

Dunhuang liegt am Rande der Wüste Gobi, dort wo die Seidenstraße sich in die südliche und nördliche Richtung teilt. Hier haben buddhistische Mönche zwischen dem 4. und dem 12. Jh. etwa 1000 Höhlen in die Sandsteinfelsen geschlagen und mit buddhistischen Motiven verziert. Im Jahr 1900 wurden in einer Höhle rund 50.000 Dokumente aus dem 4. bis 11. Jahrhundert entdeckt. Der Vortrag vermittelt einen Eindruck von der kulturhistorischen Bedeutung dieses von Sanddünen der Wüste Gobi umgebenen Ortes.

Karl-Heinz Pohl, geboren 1945 in Saarlouis, studierte Sinologie, Japanologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Hamburg, Bonn und Toronto (Kanada). 1982 wurde er Ph.D. in East Asian Studies an der Universität Toronto, 1987 – 1992 Professor für chinesische Literatur und Geistesgeschichte an der Universität Tübingen und 1992 – 2011 Professor für Sinologie an der Universität Trier. Seine Arbeitsgebiete sind die chinesische Geistesgeschichte, Ethik und Ästhetik des modernen und vormodernen Chinas, und interkulturelle Kommunikation und Dialog zwischen China und dem Westen.

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90. Jour Fixe der Stiftung ex oriente

– Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

am Freitag, den 13. Juni 2014, um 19:30 Uhr

Ort: Hofstatt 1 (Färbergraben 16), 5. Stock, 80331 München

c/o P+P Pöllath + Partners

China auf der Zunge

Ausschnitte aus der CCTV Dokumentationsserien über chinesische Leckerbissen

China auf der Zunge oder Shejian shang de Zhongguo (舌尖上的中国) ist eine von CCTV produzierte TV-Dokumentation über chinesische Leckerbissen.

Die Dokumention gibt einen Einblick in die Haushalte und Gastronomie der verschiedensten Regionalküchen der chinesischen Küche und die Küchen der anderer Völker Chinas, einschließlich der Alltagsnahrung, der sehr unterschiedlichen Essgewohnheiten und Geschmacksästhetik. Der Film hat landesweit sehr große Aufmerksamkeit erregt. Die im Film vorgestellten Köstlichkeiten werden auch in Internetforen besprochen.

Die jeweils knapp fünfzig Minuten langen Folgen des Dokumentarfilms wurden an verschiedenen Orten in China gedreht. Regisseur des Dokumentarfilms ist Chen Xiaoqing. Der Film gilt als der am höchsten bewertete Dokumentarfilm in China seit den 1990er Jahren.

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Hofstatt 1
80331 München

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