Sie können das Lunyu allein im Wohnzimmer studieren – Sie können es aber auch gemeinsam mit uns lesen

in unserem Lesezirkel:

Das erste Treffen haben wir am Freitagabend gehabt, zunächst einmal nur zu viert.

Nach einem kurzen Blick auf Konfuzius und das, was von ihm als Werk überliefert ist, haben wir Lunyu 1,1 studiert. Darüber mehr im nächsten Artikel.

Veranstalter des Lesezirkels sind die Deutsche Konfuzianische Gesellschaft e. V. und die Confucius Class Munich/Stiftung ex oriente. Geleitet wird der Lesezirkel von Frau Dr. Xiaobing Wang-Riese.

In diesem Lesezirkel treffen sich am Konfuzianismus Interessierte und lesen gemeinsam die grundlegenden konfuzianischen Texte wie Lunyu, Daxue und Zhongyong. Grundkenntnisse des Chinesischen sind erwünscht, aber nicht unbedingt notwendig, denn die chinesischen Originaltexte werden zwar als Grundlage verwendet, aber sie werden Wort für Wort in deutscher Sprache besprochen und erklärt. Auch inhaltliche Diskussionen finden auf Deutsch statt.

Der nächste Termin ist:

Freitag, 16. April
18.30 – 20.30 Uhr
im Konfuzius-Institut, Theatinerstr. 15/V

Sie sind herzlich eingeladen.
Die Teilnahme kostet nichts.

Sie können mit uns Kontakt aufnehmen über die CCM, Tel. 24 240 600 – oder bei mir per eMail: leobrux@arcor.de

Zur Einstimmung etwas von der DKG-Website über den Lesezirkel in Bonn:

Es wird Satz für Satz gelesen. Jeder Teilnehmer liest einen Satz vor und gibt sein Kommentar ab. Da auch andere Teilnehmer ihre Ansichten äußern, entsteht eine lebhafte Diskussion. Die Diskussion verläuft sowohl auf Chinesisch als auch auf Deutsch. Wenn jemand kein Chinesisch kann, so liest er einige Versionen der deutschen Übersetzung vor, um so auf diese Weise zum besseren Verständnis des Textes und zur Diskussion beizutragen, vor allem bei Sätzen wie “君子不重,则不威” (Junzi bu zhong, ze bu wei),“礼之用,和为贵” (Li zhi yong, he wei gui) und “信近于义,言可复也” (Xin jin yu yi, yan ke fu ye)。Dabei wird manchmal ein unterschiedliches Verständnis aufgrund des unterschiedlichen kulturrellen Hintergrunds deutlich. Beim Kommentieren bezieht man sich oft auf eigene Erfahrungen und Erlebnisse. So wird der konfuzianische Gedanke auch deshalb unterschiedlich rezipiert. Manche Teilnehmer betrachten z.B. den Begriff 和 (he) in “礼之用,和为贵” (Li zhi yong, he wei gui) als „innere Harmonie“ anstatt „harmonischen Beziehungen zwischen Menschen“.

Da jeder Teilnehmer zur Diskussion beiträgt, braucht man für das Lesen mancher Sätze sehr lange Zeit …

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