Freitag, 29. März 2013


„Chinese Bridge“ – Sprachwettbewerb für Studierende
Der internationale Sprachwettbewerb für Chinesische Sprache „Chinese Bridge“ wird vom Hauptsitz des Konfuzius-Instituts in China (Hanban) veranstaltet. Er bietet Studenten aus aller Welt die Chance, zusammenzukommen und ihre Chinesisch-Fähigkeiten auf einer internationalen Bühne unter Beweis zu stellen.

„Deutsch-Chinesisches Sprachenjahr“ 2013/2014
Dieses Jahr ist für die deutsch-chinesische Kooperation des Konfuzius-Instituts München ein besonderes, denn es steht ganz im Zeichen der Sprachförderung. Das Bildungsministerium der VR China und das Außenministerium Deutschlands erklärten das Jahr 2013 zum deutsch- chinesischen Sprachjahr. Vor diesem Hintergrund findet auch der diesjährige Sprachwettbewerb für Chinesische Sprache „Chinese Bridge“ statt.

Ablauf des Wettbewerbs
In der deutschen Vorrunde kämpfen die besten Studenten des Landes, um die begehrte Einladung nach China und zwei Plätze im Finale. Eine Jury aus chinesischen und deutschen Experten wird die Teilnehmer bewerten.
Jeder Kandidat muss innerhalb von 15 Minuten drei Aufgaben bewältigen:
• Kurzer Vortrag (3-4 Min.)

• Beantwortung verschiedener Fragen (4-6 Min.)

• Künstlerische Darbietung (3-5 Min.)
Dieses Jahr findet das deutsche Finale hier in München statt. Das Konfuzius-Institut München lädt Sie herzliche ein, den spannenden Wettstreit live mitzuverfolgen.

Wann:
Samstag, 06. April 2013, 09.00 – 16.00 (1 Std. Pause )
Wo:
Hilmar-Hoffmann-Saal der Zentrale des Goethe-Instituts e.V. Dachauer Str. 122, 80637 München

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Zeit: Freitag, den 12. April 2013, um 19:30 Uhr

Ort: Kardinal-Faulhaber-Straße 10, 4. Stock, 80333 München

 Welchen Gewinn verspricht der Krieg?

Überlegungen zu Sunzis Kunst des Krieges im Bild der unterschiedlichen Übersetzungen

Vortrag von Herrn Dr. Volker Klöpsch

Die Gründe für einen Krieg, seine Durchführung und die Bewältigung seiner Folgen, also seine Rechtfertigung wie auch seine Verdammung, stellen bereits im frühen chinesischen Denken ein zentrales Thema dar. Hierfür bot die Epoche der sogenannten „Streitenden Reiche“ (475-221 v. Chr.) mit ihren häufigen Kriegen und Konflikten den angemessenen Hintergrund. In dieser Zeit entstand die einem gewissen Sunzi zugeschriebene Schrift „Die Methoden des Krieges“ (Sunzi bingfa), die im Westen unter dem Titel Die Kunst des Krieges bekannt wurde und als das weltweit älteste militärtheoretische Werk überhaupt gilt.

Das Buch lässt sich jedoch auch allgemein als philosophischer Schlüsseltext lesen. Der Vortrag untersucht seine zentralen Gedanken, ausgehend von der zwiespältigen Haltung zum Gewinn (li), der einerseits positiv als Zuwachs von Land, Macht, Wohlstand und Ansehen, anderseits aber auch negativ in der Form der Gier als zersetzend für die soziale und politische Ordnung verstanden wird. Weiterhin wird ein kritischer Blick auf die vorliegenden deutschen Übersetzungen geworfen, die zahlreiche Missverständnisse wichtiger Textstellen aufweisen.

Dr. Volker Klöpsch lehrte zuletzt an der Universität Köln und ist als Übersetzer neuerer wie älterer chinesischer Literatur hervorgetreten. Im Münchener Verlag C.H. Beck erschien 2004 sein Lexikon der chinesischen Literatur.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!