Mai 2013


Einladung zum 79. Jour Fixe

der Stiftung Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

am Freitag, den 14. Juni 2013, um 19:30 Uhr

Ort: Hofstatt 1 (Färbergraben 16), 5. Stock, 80331 München

„Was sind die besten Köpfe aus der Sicht einer unternehmerischen Universität?“

Referentin: Frau Prof. Dr.-Ing. MENG Liqiu

Geschäftsführende Vizepräsidentin für internationale Allianzen und Alumni der TU München

Jedes Jahr schließen rund 6 Millionen Studenten ihr Hochschulstudium in China ab. Auch an den deutschen Universitäten steigt die Zahl chinesischer Studenten an:

Was sind die besten Köpfe aus der Sicht einer unternehmerischen Universität?

Im Rahmen ihres Vortrags beleuchtet Frau Prof. Dr. Meng Stärken und Schwächen des chinesischen Hochschulsystems. Wo liegen die Unterschiede zur deutschen Ausbildung in Wirtschaft und Wissenschaft? Welche Herausforderungen stellen sich im akademischen Austausch deutscher und chinesischer Universitäten? Und: Welche Schwächen haben deutsche Absolventen aus der Sicht chinesischer Arbeitgeber?

Geboren und aufgewachsen in China studierte Frau Prof. Dr. Meng zunächst in China, bevor sie in Deutschland promovierte und nach Schweden zur Habilitation ging. Seit 1998 hält sie den Lehrstuhl für Kartographie an der TU München. Sie ist Mitglied der Leopoldina Nationalen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit hat sie sich auch im Hochschulmanagement engagiert und ist seit 2008 als geschäftsführende Vizepräsidentin für Internationale Allianzen und Alumni an der TU München.

Wir begrüßen Sie ganz herzlich an unserem neuen Standort Und freuen uns auf Ihr Kommen!

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Am Dienstag den 7.Mai feierte das Konfuzius-Institut München unter Beisein von Gästen aus China und Deutschland seine offizielle Einweihung des neuen Institut-Standorts.

Höhepunkt der Festlichkeiten in den neuen Räumlichkeiten war die feierliche Enthüllung des neuen Institut-Schilds durch Herrn Oberbürgermeister Christian Ude, Botschaftsrat Dr. Jiang Feng, Generalkonsul Wang, Herrn Jens Hörmann und Herrn Christian Philipp im Namen der Kanzlei P+P und der Institutsleiterin Frau Gao Fangfang.

Nicht nur der gemeinsame Umzug mit der Kanzlei Pöllath und Partner (P+P) in die frisch fertiggestellte Räumlichkeiten im Färbergraben 18, sondern auch die offizielle Ernennung zum Institut im Juni 2012 waren Grund zum Feiern.

Nachdem sich die geladenen Gäste gegen zehn Uhr im Festsaal versammelt hatten, stimmte sie das Streichensemble der Beijing Fremdsprachenuniversität auf das Programm ein.

Frau Fang Jie und Johanna Pöllath begrüßten die Anwesenden herzlich im Namen des Konfuzius-Institut München, der Stiftung ex oriente und der Kanzlei Pöllath & Partner und eröffneten den offiziellen Festakt.

Der eigens aus Berlin angereiste Botschaftsgesandte der Bildungsabteilung der VR China, Herr Dr. Jiang Feng, richtete warmherzige Worte des Willkommens und der Wertschätzung an das Plenum. Er verlas ein Glückwunschschreiben der Zentrale HANBAN an das Institut in Chinesischer Sprache.

Der Kalender eines Bügermeisters ist voll und so war es eine Freude den Oberbürger- meister der Stadt München, Herrn Christian Ude zu begrüßen. Dieser betonte den hohen Stellenwert der Bayrisch-Chinesischen Zusammenarbeit in der Landeshauptstadt München und unterhielt dabei seine Zuhörer durch eingestreute persönlichen Anekdoten aufs Beste.

Auch der Generalkonsul der VR China in München, Herr Wang Shunqing schloss sich dieser Aussage an und beleuchtete verschiedene Aspekte der Zusammenarbeit. Das Konfuzius Institut nehme in der interkulturellen Verständigung eine herausragende Stellung ein. Die jährliche Schülerzahl sei erfreulich von anfänglich 60 auf nunmehr 600 Schüler angewachsen.

Beide Redner schlossen daraufhin ein Memorandum zur Förderung des Pilotprojekts „Chinesisch als 3.Fremdsprache“ am städtischen St. Anna-Gymnasium ab. Die Feierlichkeiten des Konfuzius-Institut boten einen trefflichen Rahmen für die Unterzeichnung dieses wichtigen Dokuments.

Die Stimmung befand sich auf einem Höhepunkt, als nach einer kurzen Unterbrechung Frau Prof. Zhong Meisun, Vizepräsidentin der Beijing Fremdsprachenuniversität das Wort ergriff. Sie überreichte dem Institut eine wunderbare Gemälde-Rolle eines Künstlers der Universität.

Das bis dahin bedeckte Schild des neuen Instituts wurde am Ende des offiziellen Teiles enthüllt. Dies wurde allseits mit großem Beifall gewürdigt

Im Anschluss hatten die Gäste – unter denen sich neben einer Delegation der BFSU auch der Förderer des Instituts Prof. Dr. Pöllath, Herr Stadtrat Belik, der Referent für Sport und Bildung der LHM, Herr Schweppe, Herr Ministerrat Dr. Fischer, sowie der Generalsekretär des Goethe-Instituts, Herr Ebert und der Professor für Sinlogogie an der LMU, Herr Prof. van Ess befanden- die Gelegenheit ihre persönlichen Gespräche über den Dächern von München bei einem Glas Wein fortzusetzen.

Das Konfuzius-Institut München bedankt sich bei all seinen Gästen und Mitarbeitern für diesen so gelungenen Einstand und freut sich auf eine weiterhin so erfolgreiche Zusammenarbeit.

Diesen Monat hatten wir das Vergnügen Ihnen einen außergewöhnlichen 78. Jour Fixe präsentieren zu dürfen. Der Abend stand dieses Mal ganz unter dem Zeichen des chinesischen Films.

Denkt man an den chinesischen Film, kommen den Meisten Bilder von Kämpfern, die mit geschickten Kung-Fu-Bewegungen ihre Gegner durch Hinterhöfe oder gar über Hausdächer jagen, in den Sinn.   Martial Art ist ein grenzüberschreitend bekanntes und beliebtes Genre des chinesischen Films. Doch nur wenige wissen um die lange Tradition dieser Kunstform. Erste Zeugnisse finden sich bereits in der chinesischen Geschichtsschreibung des ersten Jahrhunderts v. Chr. Oft handelt es sich um Erzählungen von wagemutigen Kriegern, die für Gerechtigkeit und gegen die Unterdrückung der Schwachen kämpfen. Berichte die sich mit den Ritter-Geschichten Europas und dem Robin-Hood-Ideal des Westens vergleichen lassen.  Die ersten Vorläufer der Martial Arts Literatur verbreiteten sich bereits Anfang des 20. Jahrhunderts. Ihre zunehmende Popularität verhalf ihr schließlich zum  Sprung auf die Leinwand.  Bereits 1925 entstand der erste Film der dem Genre des Martial Arts zugerechnet werden kann. Die erste große Welle begann jedoch erst in den 60er und 70er Jahren, vorwiegend in Hongkong und legte das Fundamente für die weitere Entwicklung der Kunstform.

Genau an dieser Stelle setzen die „China Filmtage“ an, die das Konfuzius-Institut in Kooperation mit dem Institut für Sinologie der Ludwig-Maximilians-Universität München diesen Juni veranstalten. Initiiert wurde das Projekt von den Studenten der Sinologie der Universität München, um allen Interessierten einen tieferen Einblick in die chinesische Filmkunst und das Genre des Martial Arts zu gewähren. An der Spitze der Veranstaltung stehen Frau Anna Stecher und Frau Katarina Cvitic, die das Projekt an unserem 78. Jour Fixe vorstellten und mit einer lockeren Einführung in das Thema, das Interesse für eine weitere Facette der chinesischen Kultur weckten.

Das Umfangreiche Programm der „China Filmtage“ umfasst die Vorführung sieben klassischer Martial Arts Filme und drei interessanter Vorträge renommierter Professoren. Die Filme werden in Kooperation mit dem Kino Monopol gezeigt und führen von dem ersten chinesischen Film der internationale Beachtung fand („A touch of Zen“), über die Weiterentwicklung der Filme im neuen Jahrtausend, bis hin zu der Vorführung des neuen Films von Regisseur Wong Kar-Wai („The Grandmaster“), zwei Wochen vor dem offiziellen Kinostart in Deutschland.

Aber auch die Vorträge, die in den Räumen des Hauptgebäudes der LMU stattfinden werden, führen durch die Geschichte der chinesischen Kunst und ihrer Verbindung zu Martial Arts.

Nähere Informationen finden sie unter www.chinafilmtage.wordpress.com

Im Anschluss an die Vorstellung der „China Filmtage“, wurde der Film „Ip Man“ des Regisseurs Wilson Yip aus dem Jahr 2008 gezeigt. Der Film basiert auf dem Leben des Kampfkünstlers und Großmeisters Ip Man (1893–1972), der die Kampfkunst Wing Chun unterrichtete. Zu seinen bekanntesten Schülern zählte unter anderem Bruce Lee. Der Film konzentriert sich jedoch auf die Ereignisse im Leben Ips während des Zweiten Weltkrieges und der Besetzung einiger Teile Chinas durch Japan.

78. Jour Fixe 

der Stiftung ex oriente,

Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

am Freitag, den 10. Mai 2013, um 19:30 Uhr

Ort: Karlstr.48 – 50, (Cafe Indigo, Initiative Gruppe e.V.) 80331 München

Präsentation der chinesischen Martial-Arts-Filmtage
(Veranstalter der Filmtage: Institut für Ostasien der LMU und Konfuzius-Institut München)

Referentinnen: Frau Anna Stecher und Frau Katarina Cvitic (LMU)

und anschließend
Filmvorführung: Wächter über Himmel und Erde

Im 7. Jhdt. v.Chr. während der Tang Dynastie im Westen Chinas weigert sich Lieutenant Li türkische Gefangene zu ermorden. Da dies als Befehlsbruch gilt, wird der japanische Lai Xi vom Kaiser auf ihn angesetzt um ihn zu töten. Auf seinem Weg in die Hauptstadt trifft Li auf eine Karawane eines Mönchs, der ein heiliges Relikt transportiert und somit fortwährend der Gefahr von Dieben ausgesetzt ist. Er beschließt, diesen Trupp anzuführen und sicher in die Hauptstadt zu bringen. Unterwegs trifft er dabei zufällig auf Lai Xi, der jedoch die Wichtigkeit der Mission erkennt und sich ihnen anschließt. Jedoch mit der Voraussetzung, dass dort der Endkampf zwischen den beiden stattfinden wird.
Der Film ist in chinesischer Fassung mit deutschem Untertitel. Der Eintritt ist frei.

www.china-stiftung.de

Die Lange Nacht der Musik

am Samstag, den 11. Mai 2013 von 20:00 – 01:00 Uhr

Ort: Karlstr.48 – 50, (Cafe Indigo, Initiative Gruppe e.V.) 80331 München

Wir möchten Sie außerdem noch freundlich auf das Konzert im Rahmen der Langen Nacht der Musik hinweisen. Es tritt ein chinesisches Studenten-Streichquartett mit einem deutschen Quartett (www.goldmund-quartett.de/ ) auf. Sie spielen klassische und chinesische Musik. Währenddessen wird noch asiatische Kulinarik frisch für Sie zubereitet. Weitere Informationen finden Sie unter MailScanner hat einen möglichen Täuschungsversuch durch „www.xn--konfuzius-mnchen-tzb.de“ festgestellt. http://www.konfuzius-münchen.de/seite/images/LNDM-2013-HomePage.pdf  
Eintritt: 15€ (Die Karte gilt für alle Veranstaltungen der Langen Nacht der Musik.)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!