Einladung zum 81. Jour Fixe

der Stiftung ex oriente, Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland
am Freitag, den 13. September 2013, um 19:30 Uhr

Ort: Hofstatt 1 (Färbergraben 16), 5. Stock, 80331 München

c/o P+P Kanzlei Pöllath + Partners

Vortrag: Der Erste Kaiser von China und seine Terrakottaarmee
Frau Dr. Maria Khayutina, Bernisches Historisches Museum

Die Kuratorin der Ausstellung „Qin“, Frau Dr. Maria Khayutina, gibt in ihrem Vortrag einen Einblick in die Höhepunkte und Schattenseiten der Herrschaft von Qin Shi Huangdi und stellt seine Grabanlage mit der weltberühmten Terrakottaarmee unter Berücksichtigung der neuesten Forschungserkenntnisse vor.

Im 3. Jahrhundert v. Chr. kämpften auf dem Territorium des heutigen China sieben Königreiche um die Vorherrschaft. König Zheng (259-210 v. Chr.) aus dem Reich Qin ging als Sieger hervor und vereinigte im Jahr 221 v. Chr. alle eroberten Gebiete zu einem Grossreich.

Bereits nach seiner Thronbesteigung im Jahr 246 v. Chr. wählte König Zheng einen Ort für sein späteres Begräbnis. Dort ließ er eine majestätische Grabanlage mit zahlreichen Palästen und Tempeln errichten. Die erste Grube mit den Terrakottakriegern wurde 1974 von einfachen Bauern per Zufall entdeckt. Dieser Fund ist eine der größten archäologischen Überraschungen aller Zeiten und wird heute häufig als „das achte Weltwunder“ bezeichnet. Seit 1987 steht die Grabanlage Qin Shi Huangdis auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbe.

Dr. Maria Khayutina studierte Geschichte mit Schwerpunkt Altes China an der Staatsuniversität Moskau und promovierte 1999 am Institut für Orientalistik der Russischen Akademie der Wissenschaften. Seit 2001 geht sie einer Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Ruhr-Universität Bochum und der Ludwig-Maximilians-Universität München nach. Das Ausstellungsteam für «Qin – Der unsterbliche Kaiser und seine Terrakottakrieger» des Bernischen Historischen Museums unterstützt sie seit 2011.

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