87. Jour Fixe

der Stiftung ex oriente,

Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

am Freitag, den 14. März 2014, um 19:30 Uhr

Ort:  Hofstatt 1 (Färbergraben 16), 5. Stock, 80331 München

c/o P+P Kanzlei Pöllath + Partners

Von Tsingtao zu Qingdao! – Über den Werdegang der deutschen Stadt in China aus der Sicht eines Stadtplaners

Vortrag von Fritz Hubert, Architekt und Stadtplaner

Die Küstenstadt Qingdao (青岛) in der Provinz Shandong ist ein bedeutender Badeort in China und weltweit bekannt für ihr Bier namens „Tsingtao“. Dass in dieser Stadt das wohl beste Bier Chinas gebraut wird, ist kein Zufall. Qingdao gehörte von 1898 bis 1914 als Kolonie zum Deutschen Reich und die Spuren dieser Zeit sind noch heute deutlich sichtbar. Die Kolonialherren hinterließen nicht nur ihre Begeisterung für den Gerstensaft, sondern auch ihren Baustil. Während viele der alten Kolonialhäuser im Laufe der letzten 100 Jahre Neubauten weichen mussten, bemüht sich die Stadt heute um den Erhalt der noch verbliebenen deutschen Architektur.

Der Münchner Architekt und Stadtplaner Fritz Hubert ist als offizieller Berater der Stadt Qingdao tätig und hilft, die historische Altstadt zu erhalten. Hier stehen 700 alte Kolonialhäuser, viele sind vom Verfall bedroht. Fritz Hubert kennt die städtebauliche Geschichte und Architektur der Küstenmetropole wie kaum ein anderer. Aus erster Hand berichtet er beim 87. Jour Fixe über seine Erfahrung und Erlebnisse als Städteplaner in China.

Fritz Hubert, geboren 1944 in Lodz, studierte Architektur und Stadtplanung in Braunschweig und Stuttgart. Er ist verantwortlich für zahlreiche Stadtentwicklungspläne im In- und Ausland mit dem Schwerpunkt Stadtsanierungen, Restaurierung von Gebäuden und Neugestaltung von Straßen und Plätzen. Er ist seit 2003 in China tätig und erhielt für seine Arbeit mehrere Preise und Anerkennungen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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