September 2014


Beijing – Tai’an – Shanghai, das Chinese Bridge Summercamp 2014

Am 12. September 2014 veranstaltete die Stiftung ex oriente zum 92. Mal wieder das Jour Fixe nach der alljährlichen Sommerpause. Thema des Abends war ein Bericht über das diesjährige Summercamp, mit zahlreichen Fotos, die sowohl die Jugendlichen, als auch ihre Eltern begeisterten.

Jedes Jahr findet das Summercamp durch die Finanzierung der Zentrale der Konfuzius Institute statt, das vielen jungen Leuten im Alter von 15 bis 19 Jahren ihre erste Reise nach China ermöglicht. Unter der Begleitung der erfahrenen Betreuer Adam Langer und Marco Gäbler flogen 27 Jugendliche für zwei Wochen nach Beijing, Tai’an und Shanghai.

Dort erhielten sie nicht nur Chinesischunterricht, sondern bestiegen auch den Berg Taishan, der zugleich dem Weltkultur- als auch dem Weltnaturerbe angehört. Außerdem besuchte jeder Schüler einen Austauschpartner, mit dem er oder sie einen ganzen Tag verbrachte, um mehr über das Leben in China zu erfahren. Viele chinesische Familien nahmen ihren Gast zu Ausflügen mit, gingen mit ihnen essen oder kochten gemeinsam typisch chinesische Gerichte. Des Weiteren standen noch Einkaufen, Museumsbesuche, Besichtigungen bekannter chinesischer Denkmäler und Plätze, der Besuch von verschiedenen kulturellen Aufführungen (z.B. traditionelles Schattenspiel, historische Ereignisse in moderner Darstellung etc.) und vieles andere auf dem Programm.

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Das Interesse von vielen, die noch nie dabei gewesen waren, wurde jetzt geweckt. Und die Teilnehmer gewannen einen bleibenden Eindruck von China, der von ihren Vorstellungen aus den nicht selten negativen Berichten der Medien abwich. Auch erkundigten sich einige Jugendliche über die Möglichkeit in China zu studieren, da nun ihre Begeisterung für das Reich der Mitte entflammt war, und ihnen diese zwei Wochen nicht reichten. So informierten sie sich über Stipendien, die das Konfuzius Institut vergibt, um in China auf die Universität zu gehen.

Alle Beteiligten hielten ihre Erinnerungen in einem Tagebuch schriftlich fest. Dieses wurde heute jedem als Geschenk von den Betreuern überreicht. Manche fanden nicht nur in China, sondern auch untereinander Freunde fürs Leben. Und es wurden sogar bereits Termine für das nächste Treffen ausgemacht.

der Stiftung ex oriente – Chinas Sprache, Kultur und Wirtschaft in Deutschland

am Freitag, den 12. September 2014, um 19:30 Uhr

Ort: Hofstatt 1 (Färbergraben 16), 5. Stock, 80331 München c/o P+P Kanzlei Pöllath + Partners

Chinese Bridge Summer Camp 2014 :

Beijing/Tai’an/ Shanghai

 Ein Abenteuerbericht von Nudelsuppen, Tintenfischen, geheimnisvollen Plätzen und dem Kennenlernen.

„Wenn Freunde aus der Ferne kommen, ist das etwa kein Anlass zur Freude?“ 孔子 Konfuzius

27 Schülerinnen und Schüler aus München und Bayern erlebten in den Sommerferien ein Abenteuer der ganz besonderen Art. Sie reisten mit anderen Schülergruppen aus Deutsch- land für zwei Wochen quer durch China. Bereits zum sechsten Mal führte das Konfuzius- Institut München diese von Hanban/Confucius Institute Headquarters subventionierte und organisierte Bildungs- und Kulturreise für Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren durch. Das Chinese Bridge Summer Camp ist mehr als nur eine Jugendreise. Die Jugendlichen sammeln dabei interkulturelle Erfahrungen, erleben die fremde Kultur direkt und authentisch.

Das Abenteuer startete am 8. August am Münchner Flughafen. Von hier aus flog die Gruppe gemeinsam nach Beijing. Die Reise ging weiter durch die Provinz Shandong bis in die Küs- tenmetropole Shanghai. Die Schülerinnen und Schüler erleben hautnah die Kultur des tradi- tionellen und modernen Chinas: die Verbotene Stadt in Beijing, die Große Mauer, eine Wo- che Sprachkurs in Tai’an, Workshops (Kalligrafie, Tai-Chi, Kampfkunst, Musik), Ausflüge und Begegnungen mit chinesischen Schülern ließen keine Langeweile aufkommen.

 

Marco Gäbler (Sozialpädagoge B.A.) und Adam Langer (Student an der LMU/Stipendiat Konfuzius-Institut München) haben das Summer Camp 2014 als Teamleiter vorbereitet und be- gleitet. Zusammen mit einigen Schülerinnen und Schülern berichtet Marco Gäbler in Bild und Ton von dieser außergewöhnlichen Reise.

Lilian Kang eröffnet den Abend mit einem trad. Stück auf der chinesischen Zither „Guzheng“.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!