CCM


Rund vier Monate nach dem Ende der Sommerkamps nach Peking und Shanghai in diesem Jahr, organisierte das Konfuzius Institut München ein Nachbereitungstreffen, um die Erinnerungen an die schöne Zeit in China noch einmal aufleben zu lassen. Sowohl die Schüler als auch einige Eltern, die beiden Reisebegleiter und  das Konfuzius-Team fanden sich am Freitag den 07.12.12 in der chinesischen Sportgaststätte NOVA ein.

Nach einer herzlichen Begrüßung, begann der Abend mit einer Fotostrecke. Die schönsten Fotos, die von den beiden Reisebegleitern für ihre jeweilige Gruppe zu einer Diashow zusammengestellt worden waren, ließen die Eindrücke und Erlebnisse der Reise noch einmal Revue passieren. Danach gab es ein kurzes unterhaltsames Ratespiel, bei dem Fragen zu China gestellt wurden und derjenige mit der richtigen Antwort erhielt einen kleinen Preis!

Die Reise nach China war auch Thema beim Essen, denn auch kulinarisch blieb man im Reich der Mitte. Ein Buffet und große Hot Pot Töpfe auf den Tischen, trafen auf große Begeisterung bei allen Teilnehmern. In gemütlicher Atmosphäre tauschte man sich über die schönsten Erlebnisse der Chinareise aus. Der Besuch der großen Mauer, die gemeinsamen Ausflüge mit den Gastfamilien und der Unterricht an einer chinesischen Mittelschule haben besonders großen Eindruck bei den Schülern hinterlassen.  Auch die Chance die eigenen Chinesisch-Kenntnisse einmal zu testen, war eine tolle Erfahrung. Besonders begeistert zeigten sich einige Schüler über die kulturelle Vielfalt, die sie während der Reise erleben durften. So lernten sie während der Fahrt nicht nur die Kultur Chinas, sondern auch Gleichaltrige aus der ganzen Welt kennen. Aber auch zwischen den deutschen Schülern sind, in den zehn Tagen der Reise, neue Freundschaften entstanden und so verlief der Abend in einer sehr familiären Atmosphäre.

Ebenso waren sich die Eltern sicher, dass das Sommerkamp  eine tolle Erfahrung für ihre Kinder war und sicher ein neuer Ansporn die chinesische Sprache noch besser zu erlernen, sei es in Schule oder dem Unterricht des Konfuzius Instituts.

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Anschließend wurde noch Informationsmaterial zum Schüleraustausch und Studienmöglichkeiten in China an die Teilnehmer weitergegeben und kleine Andenken an die gemeinsame Zeit in China verteilt.

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Einladung zum Gastvortrag

China im Altertum

Ein Land voller Kreativität und Innovation

von Herrn Sun Ji

am 10. Oktober 2012 um 17:00 Uhr

Saal II in den Antikensammlungen
Königsplatz, 80333 München

 

Die langjährige Geschichte Chinas ist von Kreativität und Innovation geprägt. Intelligente Erfindungen aus der Vergangenheit sind Ausdruck einer Glanzleistung der chinesischen Zivilisation. Diese haben nicht nur eine wichtige Rolle in der Entwicklung der menschlichen Zivilisation gespielt, sondern sie nehmen immer noch Einfluss auf unsere heutige Welt. Das materielle Kulturerbe aus der altchinesischen Zeit wie zum Beispiel die Technik der Seidenweberei, die Drucktechnik und die Papier- sowie Porzellanherstellung spiegeln die Intelligenz und Kreativität der chinesischen Bevölkerung wider. Diese Techniken werden im Vortrag anhand zahlreicher Bildmaterialien vorgestellt.

Herr SUN Ji ist Mitglied des Chinesischen Forschungsinstituts für Kultur- und Geschichtswissenschaft und Forscher des Chinesischen Nationalmuseums.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Zwei chinesische Beiträge gab’s auf dem großen Sommerfest des Ausländerbeirats am Sonntag, den 25. Juli: Auf der Bühne tanzten zwei von der chinesischen Volkstanzgruppe (Leiterin: Min Zhou) und hatten wohl das größte Publikum von allen: In einem der Kunsthandwerks-Pavillons führte ein junger Kalligraphie-Künstler vor, wie man wunderschön schreiben kann: Stundenlang malte er, zeigte er, erklärte er, half er — der Andrang war riesig, so konnte er keine Pause machen. Gegen sechs Uhr war er dann ziemlich geschafft. Erstaunlich, wie sehr junge Leute fasziniert sind von dieser Kunst des schönen Schreibens …

Anna V. (mit dem Zertifikat) und ihre Lehrerin, Frau Lai im Flut der CCM

Anna V. ist vor 20 Jahren aus Spanien gekommen und arbeitet als Europäische Beamtin. Sie spricht von zu Hause aus Spanisch und Baskisch, als Arbeitssprachen Deutsch, Englisch und Französisch, dazu noch etwas Russisch, Arabisch und Japanisch – und Chinesisch.

Chinesisch hat sie schon in Bilbao ein wenig gelernt. In Deutschland hat sie bei der VHS mal zwei Semester Chinesisch belegt und schließlich das neue Konfuzius-Institut entdeckt. Hier hat sie bei Frau Lai Wirtschaftschinesisch gelernt und jetzt die offizielle HSK-Prüfung bestanden.

Am 16. Mai hat sie zunächst um 9 Uhr den HSK-Niveau-1-Test gemacht (ca. 1 Stunde Hör- und Leseverstehen mit Pinyin-Unterstützung), dann, nachdem es gut gelaufen ist, gleich mit dem HSK-Niveau-2-Test weitergemacht und schließlich noch den HSK-Niveau-3-Test angeschlossen: Hier kommt das Schreiben hinzu und fällt die Pinyin-Unterstützung weg.

Anna V. hat auch diese Stufe bestanden.

Wieso Chinesisch?

Anna V.: Das kann man nicht so leicht erklären. Da ist mein Interesse an fremden Kulturen, und die kann man besser verstehen, wenn man die Sprache lernt. Es ist meine Leidenschaft, fremde Sprachen zu lernen, und damit nicht aufzuhören. Vielleicht hat mein Baskisch etwas damit zu tun: Das ist eine geheimnisvolle Sprache ohne engere Verwandtschaft mit anderen Sprachen. Niemand weiß so recht, woher diese Sprache kommt. Im Moment denke ich, ich könnte Chinesisch auch beruflich brauchen. China öffnet sich, und der Austausch mit China intensiviert sich. Da hilft es, wenn man etwas Chinesisch kann.

Wie sind Sie auf die CCM gekommen?

Durchs Internet. Ich habe auch gleich gemerkt, dass es hier sehr gute Lehrkräfte gibt.

Ist Chinesisch nicht ziemlich schwer, vor allem, wenn man es nicht mehr mit der Sprachlernfähigkeit eines Kindes zu lernen versucht?

Anna V.: Eine Sprache hilft der anderen, und so hilft es, dass ich schon viele andere Sprachen gelernt habe. Außerdem ist es von Vorteil, wenn man die Muttersprache auf hohem Niveau spricht. Lesen und Schreiben fallen mir leicht – das Hörverstehen macht die meisten Schwierigkeiten. Nun, der Weg zum Erfolg ist voller Mühen … (Das sagt Anna V. zunächst auf Chinesisch.) Mir gefällt es, und auf dem Weg gibt es viele kleine Belohnungen, die Mut machen, so dass man nicht aufgibt.

Sind Ihre Kinder auch so interessiert an Sprachen?

Anna V.: Sie lernen auch fleißig Fremdsprachen. Ob sie so viel Leidenschaft für Sprachen entwickeln werden wie ich, das wird sich zeigen. Sie sind ja noch jung.

Anna V. macht jetzt erst einmal Urlaub. Ich werde mit ihr danach einmal ausführlicher über das Chinesisch-Lernen, den Test und ihren Eindruck von der chinesischen Kultur sprechen.

Der nächste HSK-Test ist am 13. November (Stufen 1-3) und 14. November (Stufen 4-6). Mehr über HSK erfahren Sie auf dieser Seite.

Für Insider: Stufe 3 entspricht der Stufe B1 des Europäischen Referenzrahmens. Das ist das Niveau. das zum Beispiel Migranten in den Orientierungskursen nach 600 UE erreichen sollen.

Die CCM berichtet:

Die Confucius Class Munich organisiert mit der Fremdsprachenuniversität Beijing  die Lehrerfortbildung 2010

Die Confucius Class Munich und die Fremdsprachenuniversität Beijing  haben zusammen vom 25. – 26. Mai 2010 eine Fortbildung für Lehrer, die Chinesisch als Fremdsprache unterrichten, abgehalten.

Der Direktor der Chinesischabteilung der Fremdsprachenuniversität Peking, Professor WEI Chongxin, und die Lehrerinnen LIU Fangfang,  JI  Wei und LAI Jingqing  stellten die Grundlagen des Chinesischunterrichts als Fremdsprache sowie Unterrichtsmethoden vor und gaben eine Einführung in die Vorbereitung des neuen HSKs.

Insgesamt nahmen 28 Chinesischlehrer an der Fortbildung teil, von denen die meisten schon viel Erfahrung im Chinesisch unterrichten im Ausland mitbrachten. 

Es gab viele positive Rückmeldungen über die Lehrerfortbildung. Besonders gut aufgenommen wurden die Anschaulichkeit und die genaue Erklärung der Unterrichtstechniken und die spezielle Ausrichtung der Fortbildung auf die Bedürfnisse und Fragen der Chinesischlehrer im Ausland.

Von diesem Jahr an hoffen die Lehrer jedes Jahr eine solche Lehrerfortbildung druchführen zu können, um auch in Zukunft für Austausch über aktuelle Themen und Lehrmethoden zu sorgen.

Um auf regulärer Basis Fachkräfte für den Chinesischunterricht weiterzubilden, wird Confucius Class Munich die Zusammenarbeit mit Experten des Chinesischen Sprachunterrichts weiter fördern.

Dadurch soll eine Brücke zwischen den Lehrern und den Experten geschaffen werden, um einen Beitrag zur stetigen Verbesserung des Standards des Chinesischunterrichts für Ausländer außerhalb Chinas zu leisten.

Die CCM berichtet:

Die Confuzius Class München führte erfolgreich zum ersten mal die neue Version des standardisierten chinesischen Sprachtests HSK durch. 

Der 16. Mai 2010 war für die Confucius Class München ein besonderer Tag: zum ersten Mal wurde in München die neue Version des HSK von der Stufe 1-3 mit großem Erfolg durchgeführt. Insgesamt nahmen 37 Personen an dem Test teil.

Die deutsche Leiterin der Confucius Class Munich, Frau Fangfang Gao, die chinesische Leiterin, Frau Jingqing Lai, der Dozent Lingqi Meng und die Dozentin Jiangrong Yu sorgten zusammen für einen reibungslosen Ablauf aller drei Stufen des HSK.

Da es in München starke Nachfrage für den HSK Test gab, hatte die Confucius Class München mit der chinesischen Trägerorganisation „ Hanban“ im Januar 2010 einen Vertrag unterzeichnet, um die Confucius Class München als offizielles Testcenter zu bestätigen.

Drei Wochen vor dem Prüfungstermin gab es für die Teilnehmer des Tests einen Vorbereitungskurs, der den Teilnehmern eine Einführung in den Aufbau und Ablauf des Tests gab.

Um den Anforderungen der Münchner zu genügen, wird die Confucius Class Munich ab sofort zwei mal im Jahr den HSK auf den Stufen 1-6 abhalten. Die nächste HSK Prüfung findet voraussichtlich im November statt. Wir hoffen, dass das HSK Test Center München gut angenommen wird und zu einem besseren Verständnis des Tests beitragen kann.

Gelegenheit für ein Interview … demnächst hier!

 

Elisabeth Chen Ming

Taiji-Anfängerkurs

  •  Zeit: dienstags von 16.30 bis 18.00, 25.Mai-27.Juli 2010
  • Ort: in der Karlstraße 44 (Initiativgruppe e.V) (googlemap)
  • Kursgebühr: 130€ (inkl. Theoriematerial)

Die Confucius Class Munich bringt Ihnen China nahe – mit Chinesisch-Kursen, Veranstaltungen – und nun auch mit einem Taiji-Kurs:

Ab dem 25. Mai werden wir gemeinsam mit der WuYuan-Kampfkunstschule einen Taiji-Anfängerkurs veranstalten. Taiji Quan ist eine etwa 400 Jahre alte chinesische Faustkampftechnik, es ist eines der edelsten und anmutigsten chinesischen Bewegungssysteme und der Gesundheit überaus förderlich. Daher erfreut sich Taiji, so der Kurzname, mittlerweile weltweit größter Beliebtheit. Doch es stellt weit mehr als nur körperliches Training dar. Es kultiviert Körper und Geist gleichermaßen, deshalb sieht man in China das regelmäßige Praktizieren von Taiji Quan auch als einen Weg, um die positive Entwicklung des eigenen Charakters zu fördern. Im Gegensatz zum Qigong – das ausschließlich zur Gesundheitspflege betrieben wird – zählt es jedoch zum Bereich der Kampfkünste „Wushu“, da ursprünglich nahezu jede der Bewegungen eine Kampfbedeutung bzw. –Anwendung hat.

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