Chinaforum


China ist der weltweit größten Emittenten von Kohlendioxyd. Ohne Chinas Mitwirkung ist das Ziel, die Erderwärmung bis 2050 auf zwei Grad zu beschränken, kaum erreichbar.

Aber China wehrt sich gegen Forderungen nach stärkeren nationalen Klimaschutzmaßnahmen.

Während deutsche und britische Spitzenpolitiker China für das Scheitern des Gipfels verantwortlich machen, sieht die Volksrepublik die Schuld bei den Industrienationen. Nach dem Prinzip der „gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeiten“ sollten diese aufgrund ihrer historischen Verantwortung für die Erderwärmung die Hauptlast beim Klimaschutz tragen. Entwicklungsländer wie China dürften durch eine verbindliche Festlegung von Klimazielen nicht in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung beeinträchtigt werden.

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Der Breakfast Club des Chinaforums
lädt ein zu Information und Diskussion

am 26. April 2010,
8.00 Uhr
Kaufmanns-Casino München
Odeonsplatz 6
Eingang Galeriestraße

Dr. Roland Geres,
Geschäftsführender Gesellschafter der FutureCamp Holding GmbH,
beleuchtet die Position Chinas bei der Klimakonferenz in Kopenhagen

Anmeldung erforderlich

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Am 20. Mai 2010 startet Deutschlands umfangreichstes Managementtraining zur VR China letztmalig in diesem Jahr in München.

In sechs Modulen mit einer Dauer von jeweils zwei Tagen bereitet das von der EU geförderte Praxistraining „China Manager IHK“ umfassend auf das Chinageschäft vor. Nach fünf absolvierten Schulungseinheiten (10 Lehrgangstagen) und bestandenem Test erhalten die Teilnehmer das IHK-Zertifikat „China Manager IHK“.

Zielgruppe des Lehrgangs sind Mitarbeiter bayerischer Unternehmen, die nach China entsandt werden oder von Deutschland aus den chinesischen Markt betreuen.

Es ist aufschlussreich, wie das Chinaforum Bayern (als Träger dieses China-Trainings für Geschäftsleute) Gegenwart und Zukunft Chinas einschätzt:

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Dass der chinesische Generalkonsul, Herr MA Jinsheng, ziemlich gut Deutsch spricht, hat mich angenehm überrascht.

Bei Amerikanern und Türken zum Beispiel scheint man keinen Wert darauf zu legen, nach Deutschland Botschafter und Generalkonsule zu schicken, die unsere Sprache beherrschen – oder die wenigstens mit der deutschen Kultur und Politik vertraut sind.

Sind nicht Botschafter und Generalkonsule auch Repräsentanten ihres Landes? Sollten sie nicht, wie etwa der deutsche Botschafter letztes Jahr in Kairo, als der Mord an der Ägypterin Marwa al-Sherbini dort hohe Wellen schlug, die Fähigkeit haben, Deutschland in der Öffentlichkeit wirkungsvoll zu vertreten – in und zwar in der Sprache des Landes? Der deutsche Botschafter konnte Arabisch zuhören und antworten und mitdiskutieren – das hat Eindruck gemacht.

Es ist eben auch eine Frage des Respekts. China bemüht sich darum. (Auch Herrn MasVorgänger konnte sich auf Deutsch verständigen.)

Herr Generalkonsul Ma spricht Deutsch nicht ganz ohne Fehler, aber es ist ein reiches und gut verständliches Deutsch, und der Redner konnte immer wieder mit sprachlichen Raffinessen überraschen.

Der Generalkonsul spricht aber auch Deutsch im übertragenen Sinne. (mehr …)

Vortrag
von Herrn MA Jinsheng,
Generalkonsul der Volksrepublik China in München,

am 22. Februar 2010
8:00 – 9:30 Uhr

im Kaufmanns-Casino München e.V.
Odeonsplatz 6 (Eingang in der Galeriestraße, Ecke Cafe Schumann`s)

(Anmeldeformular und Teilnahmebedingungen siehe Website des Chinaforums! Text der Einladung nach dem Sprung:)

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